
Sagt Ihnen der Name Fritz Encke was? Mir bis vor kurzem noch nicht. Dabei genügt eine
Googlesuche, um festzustellen, daß ich eigentlich schon recht häufig mit der
Gartengestaltung von Fritz Encke (1861-1931) konfrontiert wurde. So in Köln mit dem
Decksteiner Weiher, dem äußeren Grüngürtel, dem Beethoven- und auch
Klettenbergpark, dem Botanischen Garten, dem Blücherpark, dem Lindenthaler Kanal,
dem Humboldtpark, dem Rheinpark, dem Volkspark Raderthal, dem Aachener Weiher, den Uniwiesen.
Das alles ist Fritz Encke. Doch auch in meiner Wiesbadener Zeit bin ich bei Ausflügen in
den Rheingau auf Fritz Encke Wegen gelustwandelt. Unglaublich das und schon fast peinlich, daß
mir der Name bisher nicht geläufig war.
Auch zum Frankfurter Palmengarten liest man den Namen Fritz Encke. Doch das war Fritz Enckes Sohn gleichen Namens.
Auch der Asbergplatz, den man über die Grafen- oder Nonnenwerthstrasse stadtauswärts von der
Neuenhöfer Allee erreicht, beruht auf den Plänen des ehemaligen Kölner Gartendirektors
Fritz Encke und wurde 1912 angelegt.

