
Man kann sich hier offenbar sogar einkleiden. Chiquitakartons dienen hierbei die Marktstandauslagen zu gruppieren.
In der Zusammenfassung ihrer Diplomarbeit in Geographische Handelsforschung, Nr. 7, Juli 2000, typisiert
Andrea Frei die Kölner Wochenmärkte. Hierbei ordnet sie die Märkte auf dem Auerbachplatz und dem
Klettenberggürtel dem Typ 3, den goßen, bunten, auffälligen Märkten mit hohem Nonfoodanteil zu.
Diese gebe es wohl ausschließlich in Köln und entstünden mit Duldung des Marktamtes in Stadtvierteln
mit hohem Ausländeranteil und niedrigem Einkommensniveau. Diese Attraktionen unter den Wochenmärkten zögen
zugleich einen überdurchschnittlichen Anteil von Besuchern aus anderen Stadtvierteln an.
Nichts desto trotz paßten die Märkte auf dem Klettenberggürtel und dem Auerbachplatz aber nicht mal
so ganz in das Kölner Sondercluster, da hier weder ein hoher Ausländeranteil, noch niedrige Einkommensverhältnisse
vorlägen und es sich hierbei also um eine Art "deutsche" Variante dieser Art mit ansonsten fremdländischen Flair handele.
Auf dem Auerbachplatz gebe es zudem einen ansonsten nur bei Typ 1 angebotenen hohen Anteil von Ökoprodukten.
Die Kölner Wochenmärkte im Spiegel
von Angebot und Nachfrage (PDF, ab Seite 26.)

